Set Up to Fail

Methodik des Social Engineerings. Als „Set Up to Fail“ bezeichnet man inszenierte Umstände, Anfragen, Treffen, Meetings, Telefonate etc., mit dem Ziel, die Zielperson scheitern zu sehen.

Der Angreifer bereitet dazu sein Szenario von langer Hand vor, um die Zielperson zu Handlungen oder Aussagen zu verleiten, ohne, dass diese den tatsächlichen Sachverhalt oder die wahren Motive ihrer Widersacher erkennt und Verdacht schöpft.

Beispiel: Der Angreifer inszeniert für seine Zielperson einen angeblich wichtigen Termin bei einem scheinbaren Auftraggeber. Der Angreifer torpediert im Vorfeld die Zielperson durch verschiedene Dinge, um die Zielperson aus dem Konzept zu bringen (z.B. bewusstes Aufhalten, damit Zielperson sich verspätet, Lärm etc.) und der Termin dadurch – scheinbar – scheitert. Durch diese Inszenierung sollen bei der Zielperson im Nachgang Selbstzweifel geschürt werden.

Tipp: Zu wichtigen Terminen, die Ihnen bereits im Vorfeld ein unangenehmes Gefühl im Bauch verursachen und merkwürdig erscheinen, sollten Sie immer mindestens zu zweit anwesend sein, damit Sie sich später gegen mögliche falsche Behauptungen und unwahre Aussagen wehren können.

(s. auch: Potemkinsche Dörfer, CEO Fraud, Pretexting, Elizitieren, Rapport)

Set Up to Fail
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